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ZDF-„Politbarometer“ wird 40 Jahre alt

(Mainz, 09.03.2017) Seit vier Jahrzehnten misst das ZDF-„Politbarometer“ regelmäßig die Einstellungen der bundesdeutschen Bevölkerung zu den aktuellen politischen Themen, zu den Parteien und deren Spitzenpolitikern. Im März 1977 startete die Forschungsgruppe Wahlen die Befragungen exklusiv für das ZDF, die erste Ausgabe des „Politbarometers“ war am 29. April 1977 im ZDF zu sehen.
ZDF-Politikchef Matthias Fornoff, der seit Juli 2014 das „Politbarometer“ am Freitagabend im Anschluss an das „heute-journal“ präsentiert, sagt: „Das ‚Politbarometer‘ informiert seit 40 Jahren verlässlich über Meinungen und Ansichten in der Bevölkerung zur politischen Situation in Deutschland. Der erfolgreiche ‚Jubilar‘ ist nun im aktuellen Super-Wahljahr 2017 erneut umfassend gefordert, die Stimmungen in den Ländern und im Bund treffend zu erfassen.“
Im Laufe der 40 Jahre hat sich der Rhythmus des „Politbarometers“ erhöht: Seit Januar 2002 befragt die Forschungsgruppe Wahlen alle zwei bis drei Wochen die Bevölkerung für diese Zahlen-„Institution“ im deutschen Fernsehen. Aktuelle Fragen gehören genauso dazu, wie immer wiederkehrende Fragestellungen, um Langzeitanalysen hinsichtlich der Veränderungen im politischen Stimmungsbild zu ermöglichen. Damit die Umfrageergebnisse so aktuell wie möglich sind, werden die Daten jeweils dienstags bis donnerstags erhoben, bevor am Freitag das „Politbarometer“ im ZDF ausgestrahlt wird. In einem ersten Schritt werden für die Umfragen Haushalte zufällig ausgewählt. Innerhalb der Haushalte entscheidet ein weiteres Zufallsmerkmal über die zu befragende Zielperson: Befragt wird, wer als letztes Geburtstag hatte. Insgesamt werden für jedes „Politbarometer“ rund 1250 Telefoninterviews unter Wahlberechtigten geführt, darin rund vierzig Fragen gestellt, teilweise mit, teilweise ohne Antwortvorgaben. (ZDF Presse und Information)

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Seite zuletzt geändert am 10.03.2017 um 08:22 Uhr

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