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Heidelberg-Studie 2014

80 Prozent sind mit Kulturangebot in der Stadt zufrieden

(Heidelberg, 15.04.2015) Für die Studie wurden im November 2014 1050 Heidelbergerinnen und Heidelberger von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen telefonisch befragt. Nachfolgend zehn Kern-Erkenntnisse im Überblick:
  • 98 Prozent der Befragten fühlen sich in Heidelberg wohl
  • Die Zufriedenheit mit dem Heidelberger Kulturangebot ist groß
  • Die Befragten interessieren sich besonders für Theater und vermissen ein großes Kino
  • Die Bewerbung als UNESCO-Literaturstadt wird begrüßt
  • Die Befragten kaufen ihre Bücher mehrheitlich im lokalen Buchhandel
  • Die wichtigsten Probleme in der Stadt bleiben Verkehr und Wohnungsmarkt
  • Das Fahrrad ist weiterhin das beliebteste Verkehrsmittel in Heidelberg
  • Die Zufriedenheit mit dem Öffentlichen Nahverkehr steigt langfristig
  • 91 Prozent finden Bürgerbeteiligung wichtig
  • Hohe Zufriedenheit mit Arbeit des Oberbürgermeisters
Ein Schwerpunktthema der Heidelberg-Studie 2014 war das Kulturleben in der Stadt. Zentrales Ergebnis: Eine sehr große Mehrheit der Befragten schätzt das hiesige Kulturangebot. 80 Prozent gaben an, mit dem Kulturangebot insgesamt „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ zu sein. Die hohe Zufriedenheit zieht sich durch alle Alters- und Bildungsgruppen. Auch in puncto Qualität (79 Prozent „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“) und Vielfalt des Kulturangebots (74 Prozent „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“) werden ähnlich hohe Werte erreicht.
Geht man beim kulturellen Angebot ins Detail, äußern 53 Prozent der Befragten ein besonderes Interesse für Schauspiel/Theater, 29 Prozent nennen den Bereich Film. Allerdings haben die Befragten in diesem Punkt auch das größte Defizit im Heidelberger Kulturleben ausgemacht: Auf die Frage „Welche Kulturangebote fehlen Ihnen in Heidelberg“ antworteten 33 Prozent „Großes neues Kino“ und 13 Prozent nannten pauschal den Bereich Film.
69 Prozent der befragten Heidelbergerinnen und Heidelberger finden es gut, dass sich die Stadt als UNSECO-Literaturstadt beworben hat. Zum Zeitpunkt der Befragung im November 2014 gaben 25 Prozent an, schon einmal von der Bewerbung gehört zu haben. Zwischenzeitlich hat die UNESCO bekanntgegeben, dass die Bewerbung erfolgreich war. Seit 1. Dezember 2014 gehört Heidelberg zum Kreis der Literaturstädte.
Für die befragten Heidelbergerinnen und Heidelberger ist der lokale Buchhandel die bevorzugte Bezugsquelle für Bücher – und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Insgesamt gaben 52 Prozent der Befragten an, ihre Bücher im vergangenen Jahr meistens im lokalen Buchhandel gekauft zu haben. 5 Prozent kauften in Buchhandlungen außerhalb Heidelbergs. 19 Prozent nannten als bevorzugte Bezugsquelle das Internet, 1 Prozent andere Geschäfte und 21 Prozent gaben an, gar keine Bücher gekauft zu haben.
Wie in den Vorjahren nennen die Befragten als wichtigste Probleme in der Stadt den Verkehr (49 Prozent) und den Bereich Wohnungsmarkt/Miete (21 Prozent). Allerdings hat die Brisanz beider Themen im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Damals entfielen auf das Thema Verkehr noch 59 Prozent der Nennungen und auf Wohnungsmarkt/Miete (29 Prozent).
Die Heidelberg-Studie 2014 ist die neunte Befragung zur Lebenssituation in Heidelberg in dieser Reihe; die erste Heidelberg-Studie wurde 1994 durchgeführt. Die früher erschienenen Heidelberg-Studien sind unter www.heidelberg.de nachzulesen.

Informationen zur Studie

Die Heidelberg-Studie 2014 wurde im Auftrag der Stadt Heidelberg von der Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH in Mannheim vom 5. bis 10. November 2014 durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine telefonische Umfrage unter 1.050 Befragten, die ihren Wohnsitz in Heidelberg haben. Es wurden Deutsche und deutschsprachige Ausländer ab 16 Jahren befragt.

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Seite zuletzt geändert am 16.04.2015 um 12:41 Uhr

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Heidelberg-Studie 2014
Die gesamte Studie als Download.

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