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KBV-Versichertenbefragung 2017

(Berlin, 30.08.2017) Für die Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH vom 15. Mai bis 27. Juni 2017 in Deutschland insgesamt 6.105 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger telefonisch befragt. Dabei haben ähnlich wie in früheren Versichertenbefragungen 90 Prozent der Befragten das Vertrauensverhältnis zu ihren Ärzten mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Sehr gute Noten erhielt auch die Kommunikation der niedergelassenen Ärzte mit ihren Patienten. 92 Prozent der Befragten haben auf Basis der Ausführungen ihres zuletzt besuchten Arztes besser verstanden, mit welcher Krankheit sie konfrontiert sind.
In der KBV-Versichertenbefragung 2017 werden neben einer Bewertung des behandelnden Arztes bzw. der behandelnden Ärztin oder dem Thema ärztliche Erklärungen auch die Wartezeiten für Termine und die Wartezeiten in der Praxis dokumentiert.
Weitere Themen sind potenzielle Anlaufstellen für ärztliche Hilfe nachts und am Wochenende, die Bekanntheit der Telefonnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, die Delegation ärztlicher Leistungen bzw. die Versorgung durch Arztheferinnen, die Verständlichkeit medizinischer Themen sowie die Nutzung und Nutzungsbereiche von Gesundheits-Apps.
Zudem gibt es eine Einschätzung der Versicherten zur wohnortnahen haus- und fachärztlichen Versorgungslage: Für 73 Prozent aller Befragten gibt es dort, wo sie wohnen, genügend Hausärzte. Was die Versorgung mit Fachärzten vor Ort angeht, halten diese 51 Prozent für ausreichend. Allerdings resultiert aus der subjektiven Wahrnehmung eines Ärztemangels für die Befragten nicht automatisch ein Versorgungsengpass. Dass sie persönlich schon einmal ein Problem hatten, einen geeigneten Facharzt zu finden, sagt in allen Regionen und Gruppen immer nur eine Minderheit.

Informationen zur Studie

Erhebungszeitraum und durchführendes Institut
- 15. Mai bis 27. Juni 2017
- Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH
Erhebungsmethode
- Telefonbefragung
- Mehrstufige Zufallsauswahl, modifiziertes RDD-Verfahren
Grundgesamtheit, Stichprobengröße und Ergebnisdarstellung
- Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 18 Jahren
- Stichprobengröße: n= 6.105 (n=5.621 18- bis 79-Jahre)

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Seite zuletzt geändert am 30.08.2017 um 11:42 Uhr

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