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Versichertenbefragung der KBV

(Berlin, 20.08.08) Arztbesuche gehören in Deutschland zum Alltag: 84 Prozent aller deutschsprachigen Bürgerinnen und Bürger im Alter zwischen 18 und 79 Jahren waren in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal bei einem Arzt in der Praxis, um sich selbst behandeln oder beraten zu lassen. Unabhängig von der Anzahl der Praxisbesuche insgesamt waren 43 Prozent aller Befragten ausschließlich bei einem Hausarzt und 17 Prozent ausschließlich bei einem Facharzt. 40 Prozent haben sowohl Hausarzt wie Spezialist konsultiert.
Ihr Vertrauensverhältnis zum Arzt charakterisieren 92 Prozent aller Befragten mit "sehr gut" (50 Prozent) oder "gut" (42 Prozent). Nur 5 Prozent sprechen von einem "weniger guten" (4 Prozent) oder "überhaupt nicht gu­ten" (1 Prozent) Verhältnis zu dem Arzt, den sie zuletzt konsultiert haben. An den fachlichen Fähigkei­ten des Arztes bestehen dabei kaum Zweifel: Nur 4 Prozent der Be­fragten stufen die medizi­nisch-therapeutischen Leistungen des Arztes bei ihrem letzten Praxisbe­such mit "weniger gut" (3 Prozent) oder "überhaupt nicht gut" (1 Prozent) ein. Das Gros von insgesamt 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger attestiert dagegen "sehr gute" (46 Prozent) oder "gute" (47 Prozent) Arbeit, 3 Prozent wollen oder können dies nicht beurteilen.
Ihr Vertrauensverhältnis zum Arzt charakterisieren 92 Prozent aller Befragten mit "sehr gut" (50 Prozent) oder "gut" (42 Prozent). Nur 5 Prozent sprechen von einem "weniger guten" (4 Prozent) oder "überhaupt nicht gu­ten" (1 Prozent) Verhältnis zu dem Arzt, den sie zuletzt konsultiert haben. An den fachlichen Fähigkei­ten des Arztes bestehen dabei kaum Zweifel: Nur 4 Prozent der Be­fragten stufen die medizi­nisch-therapeutischen Leistungen des Arztes bei ihrem letzten Praxisbe­such mit "weniger gut" (3 Prozent) oder "überhaupt nicht gut" (1 Prozent) ein. Das Gros von insgesamt 93 Prozent der Bürgerinnen und Bürger attestiert dagegen "sehr gute" (46 Prozent) oder "gute" (47 Prozent) Arbeit, 3 Prozent wollen oder können dies nicht beurteilen.
16 Prozent aller Befragten sind zuletzt ohne Terminab­sprache in die Praxis ge­gangen bzw. sagen, dass eine Terminabsprache nicht notwendig war. In 3 Prozent der Fälle handelt es sich um Arztpraxen, die ohne Terminvergabe arbeiten. 31 Prozent aller Befrag­ten, die in den letz­ten zwölf Monaten beim Arzt waren, haben sofort einen Termin be­kommen. Bei 7 Prozent betrug die Wartezeit für einen Termin beim letzten Pra­xisbesuch einen Tag, bei 11 Prozent waren es zwei bis drei Tage, 11 Prozent mussten sich bis zu einer Woche, 11 Prozent zwei bis drei Wochen und 9 Prozent länger als drei Wochen ge­dulden. Dass für einen Termin beim Arzt einige Tage oder Wochen Warte­zeit einkalkuliert werden müssen, stört insgesamt be­trachtet nur einen relativ kleinen Teil der Patienten: 10 Prozent aller Befragten, die im letzten Jahr beim Arzt waren bzw. 20 Prozent derjeni­gen, die für ihren letzten Arztbe­such einen Termin ver­einbaren und darauf mindestens einen Tag warten mussten, hat dies zu lange gedauert. Die Wartezeiten in der Praxis liegen bei einem Großteil der Patienten (71 Prozent) innerhalb von 30 Minuten.
Für die Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH vom 13. Mai bis 9. Juni 2008 in Deutschland insgesamt 6.114 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger telefonisch befragt. Die Ergebnisse der Untersuchung sind repräsentativ für die deutsche Wohnbe­völkerung im Alter zwischen 18 und 79 Jahren. Weitere Themen waren u.a. die aktuelle Gesundheitspolitik, Wahltarife, Aut-idem-Regelungen, IGeL-Leistungen sowie Unzufriedenheit und Beschwerden.

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Seite zuletzt geändert am 30.08.2016 um 11:50 Uhr

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