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KBV-Versichertenbefragung 2019: Vertrauen in Ärzte hoch

Die aktuelle KBV-Versichertenbefragung zeigt: Das Vertrauen der Patienten in ihre Ärzte ist ungebrochen hoch. Die Wartezeiten bei gesetzlich und privat Versicherten gleichen sich tendenziell an. Hierzu und zu anderen Themen aus den Bereichen Arztbesuche, Gesundheitssystem und Gesundheitsversorgung hat die Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld im Auftrag der KBV von Mitte März bis Ende April mehr als 6.100 Versicherte befragt.

(Berlin, 16.08.2019) Für 91 Prozent aller Befragten ist ihr Vertrauensverhältnis zum letztbesuchten Arzt „sehr gut“ (52 Prozent) oder „gut“ (39 Prozent). Nur insgesamt 5 Prozent sprechen von „weniger gutem“ (4 Prozent) oder „überhaupt nicht gutem“ (1 Prozent) Vertrauen.
Die Meinungsforscher befragen die Versicherten auch regelmäßig zum Thema Wartezeiten. 29 Prozent der gesetzlich und 30 Prozent der privat Versicherten mussten bei ihrem letzten Arztbesuch überhaupt keine Wartezeit in Kauf nehmen. Jeder vierte gesetzlich Versicherte bekam innerhalb von einem Tag bis zu einer Woche einen Termin, bei den privat Versicherten war es jeder dritte. Die Wartezeiten haben sich im Lauf der Jahre angeglichen. Dies liegt vor allem daran, dass auch privat Versicherte häufiger als früher längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen.
Erstmals wurden die Bürgerinnen und Bürger auch danach gefragt, wie dringlich sie selbst ihren letzten Arztbesuch einschätzten. Insgesamt zwei Drittel stuften diesen als dringend oder sehr dringend ein. Im Detail variiert diese Einschätzung aber stark mit dem konkreten Anlass des Arztbesuches.
Die Versicherten wurden auch gefragt, wie sie die Versorgungssituation mit Haus- und Fachärzten einschätzen. In den letzten zwei Jahren ist der Anteil derjenigen, die angaben, nicht genügend Hausärzte in Wohnortnähe zu haben, von 22 Prozent auf 27 Prozent gestiegen. 44 Prozent der Befragten meinen, es gäbe dort, wo sie wohnen, zu wenige Fachärzte.

Informationen zur Studie

Erhebungszeitraum und durchführendes Institut
- 11. März bis 29. April 2019
- Forschungsgruppe Wahlen Telefonfeld GmbH
Erhebungsmethode
- Telefonbefragung
- Mehrstufige Zufallsauswahl, modifiziertes RDD-Verfahren
Grundgesamtheit, Stichprobengröße und Ergebnisdarstellung
- Deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 18 Jahren
- n= 6.110 (n=5.653 18- bis 79-Jahre)
Ergebnisbericht, Grafiken und weitere Informationen bei der KBV.

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Seite zuletzt geändert am 16.08.2019 um 12:43 Uhr

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